* Dies Folgenden Beiträge erschienen gedruckt im infoeichkamp Nr. 1 von 2026:
Siedlerverein
Vorstand: Im Porträt Mirja Fuhrmann
Wir bleiben am Ball und stellen in dieser Ausgabe das nächste Mitglied des neu aufgestellten Vorstands unseres Siedlervereins vor: Mirja Fuhrmann.
Mirja, ich höre einen leichten Berliner Akzent – bist Du geborene Berlinerin? Und was verbindet Dich mit dem Eichkamp?
Ja, ich bin waschechte Berlinerin – genauer gesagt Spandauerin. Bis 2024 habe ich 16 Jahre in Eichkamp gelebt.

Wenn Du den Eichkamp in zwei Sätzen beschreiben müsstest – was macht ihn besonders?
Der Eichkamp fühlt sich an wie ein kleines Dorf mitten in der Großstadt. Hier trifft man sich, kommt schnell ins Gespräch und kennt sich einfach. Das macht den Eichkamp für mich so besonders.
Der Siedlerverein organisiert viel – vom Flohmarkt bis zum Konzert. Seit wann bist Du im Vorstand und was hat Dich motiviert, dieses Ehrenamt zu übernehmen?
Ich bin seit 2023 im Vorstand. Ich habe mich ganz bewusst dafür entschieden, weil ich gesehen habe, mit wie viel Herzblut hier gearbeitet wird. Die Ehrenamtlichen bringen Menschen zusammen, halten Traditionen lebendig und stoßen immer wieder neue Ideen an. Da wollte ich unbedingt mit anpacken.
Wann merkst Du, dass sich der Einsatz lohnt?
Immer dann, wenn ich bei einer Veranstaltung in strahlende Gesichter schaue, herzliches Feedback bekomme und sehe, wie Menschen miteinander ins Gespräch kommen, die sich vorher kaum kannten. Wenn man auch andere Nachbarschaften erlebt, merkt man erst, wie besonders dieser Zusammenhalt hier ist.
Wenn Du einen Wunsch für die Zukunft des Siedlervereins frei hättest – welcher wäre das?
Ich wünsche mir, dass noch mehr Eichkamper sehen, wie viel wir gemeinsam bewegen können – und Lust bekommen, sich einzubringen. Denn nur so bleibt unsere Nachbarschaft lebendig und verbindet Jung und Alt. Jede helfende Hand zählt – auch wenn man nur wenig Zeit hat. Wer mitmacht, bekommt viel zurück: Gemeinschaft, Freude und das gute Gefühl, wirklich etwas zu bewegen. kb
Gemeinsames Frühstück
Am 21. Juni von 10.30 bis 13 Uhr laden wir alle zu dem bereits sechsten gemeinsamen Frühstück im Garten vom Haus Eichkamp ein. Gemütlich und ungezwungen beisammensitzen, klönen und/oder sich kennenlernen.
Viele sind neu zugezogen, haben noch keine Kontakte. Hier kann man sie knüpfen. Wer möchte, packt seinen Frühstückskorb mit Müsli, Brötchen, Süßem oder Herzhaften und ist herzlich willkommen. Getränke werden vom Haus Eichkamp gegen eine Spende gestellt. Sollte es regnen, findet das Frühstück im Haus statt. Wir freuen uns auf ein fröhliches Frühstück. kb
Mittendrin
Tag der offenen Gärten
Liebe Gartenfreundinnen und -freunde, am 6. und 7. Juni ist es wieder soweit! Nachbarn öffnen ihre Gärten zum fachlichen Austausch, Verschenken oder Tauschen von Pflanzen oder für einen nachbarschaftlichen Plausch bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein. Es wird kein großer Aufwand erwartet! Dabei sein ist alles!

Wer Lust hat, sein Gartentor zu öffnen, meldet sich, auch unter Angabe des Zeitraums, bitte bei: Uwe Neumann, Tel: 302 41 56 oder per E-Mail: neumann.landschaft@t-online.de. Uwe Neumann
Genossenschaft Nahwärme
Förderantrag gestellt
Die Nahwärme-Eichkamp.berlin eG hat einen Förderantrag im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) eingereicht. Eine neue Machbarkeitsstudie ist notwendig, da bisherige Untersuchungen sich nur mit einem warmen Netz beschäftigt haben. Im Fokus der neuen Studie steht die Entwicklung eines kalten Nahwärmenetzes, das mit Erdsonden, einem modernen Leitungsnetz und effizienten Wärmepumpen in den Häusern ausgestattet werden soll. Diese innovative Lösung über Bundesmittel wird umso dringlicher, da das Land Berlin die entsprechende Förderung weitgehend eingestellt hat. Der Antrag bezieht sich auf das zukünftige Versorgungsgebiet der Genossenschaft, also auf alle Straßen, in denen die Gebäude der Mitglieder stehen – insbesondere auf den Zikadenweg und den Eichkatzweg (siehe Karte).
Die BEW-Förderung bietet klare Kriterien und eine hohe Wahrscheinlichkeit auf Unterstützung, auch wenn die Wartezeit auf einen Förderbescheid bis zu sechs Monate beträgt und die Fertigstellung des Netzes zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen könnte. Beim Land Berlin wurde zuvor ebenfalls ein Antrag auf Förderung gestellt, wobei die Bewilligung aufgrund der oben beschriebenen Lage fraglich ist. Sollte hier aber doch noch eine Unterstützung möglich sein, könnte dies den Netzbau im Abschnitt Eichkatzweg beschleunigen. Sabine Drewes
