Literatur meets Tango – Lesungen und Gespräch: „…begehren“, Samstag, 04.06., 19 Uhr

Musikalische Begleitung: Korey Ireland, Bandoneon  |  Kremena Oskar, Tanzshow  |

Moderation: Heinrich von der Haar  |

Es lesen:

Lea Joan Martin: Tango Sehnsucht  |  Armin K. Marschall: Milonga meiner Lieben  |  Ewald Schürmann: Neue Horizonte  |  Heinrich von der Haar: RikschaTango, Roman  |

anschließend Milonga  |  Eintritt frei, Spende erwünscht  |  Info: 0176 444 39953

Näheres: https://heinrichvonderhaar.de/rikschatango/

Über den Eichkamper Schriftsteller Heinrich von der Haar und seinem neuen Roman RikschaTango schreibt der Münchener Gernhard Riedl ins seinem „Gerhards Tango-Report“ (https://milongafuehrer.blogspot.com/2021/06/rikscha-tango.html; 17.06.21 ):

„… Heinrich von der Haar ist ein Tango-Insider. So beschreibt er ganz viele Tanzszenen, die man so nur kennt, wenn man lange und intensiv auf dem Parkett unterwegs war. Von Erfahrung zeugen auch die immer wieder eingestreuten Tangotitel mit fragmentarischer Übersetzung, die – natürlich passend zur jeweiligen Gefühlslage seiner Hauptfigur – erklingen. Vor allem aber beschreibt der Autor die Verhältnisse – zumindest auf angesagten Großstadtmilongas – wirklich sehr treffend. Für mich wirken sie als Horrorszenario aus Geltungssucht, Eitelkeit und Rangordnungsstreben. Vor allem die Zentralfigur Oskar ist ständig mit der Sortierung und Betreuung seiner Damentruppe beschäftigt. Dabei wird gnadenlos ausgemustert: Nur wenn die Alphafrau nicht verfügbar ist, hat die Beta-Tanguera eine größere Chance. Der Rest hat sich zur Vermeidung von Ausfällen schon mal zur Verfügung zu halten. Das Traurigste daran ist, wie sich die nicht mehr ganz jungen Damen diesem Selektionsprinzip unterwerfen: Nur wer optisch und tänzerisch etwas hermacht sowie auf Annäherungen nicht zimperlich reagiert, hat eine Chance. … Ich habe selten eine derart kenntnisreiche und detaillierte Beschreibung der heutigen Verhältnisse auf vielen Milongas gelesen. Vor allem aber kann der Autor wirklich gut schreiben. Ich hatte Lust, sein Buch in einem Zug auszulesen. …“ Gerhard Riedl, Gerhards Tango-Report

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