Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
wer nicht da war, hat eine großartige Veranstaltung verpasst. P. Kruppa hat dankenswerterweise die Dinge, die betroffene Hausbesitzer wissen sollten, zusammengefasst:
Der Waschbär ist – laut Derk Ehlert – ein sehr intelligentes Tier, gegen den es kaum wirksame Abwehrmaßnahmen gibt
Da der Waschbär sehr gut klettern kann, sind auch spezielle Regenfallrohr-Rosetten meist sinnlos, da die Tiere dann direkt an der Fassade nach oben klettern. Eine ausreichend breite / hohe, glatte Fassadenschicht, wäre ein wirksames Kletterhindernis. Äste sollten einen Abstand von mindestens 1 m von der Fassade haben, da die Tiere sonst über diesen Weg auf das Hausdach gelangen können.
Es gäbe auch keine Möglichkeit spezielle Dachpfannenbefestigungen durch einen Dachdecker anbringen zu lassen, da die Tiere mit ihrer Kraft jede Pfanne anheben können. Auf die Tiere schießen dürfte – wenn überhaupt – dem Stadtjäger vorbehalten sein. Auch das Jagen mit Lebendfallen ist in Berlin – zumindest für Laien – verboten.
Im Handel erhältliche Lärm- und Ultraschall-Vergrämungsmittel würden in leisen, ländlichen Gegenden möglicherweise gegen Waschbären helfen, aber nicht in Berlin (Großstadtlärm). Ebenso sollen Geruchsvergrämer wirkungslos sein, da die Tiere kein Problem mit Gerüchen haben.
Es gäbe in Berlin nur eine sinnvolle Maßnahme – eine Waschbär-Vor-Ort-Beratung: Die Wildtierbiologin Frau Carolin Weh bietet eine kostenpflichtige Vor-Ort-Beratung zum Umgang mit Waschbären am und im Gebäude an:
Mehr dazu, sowie die Kontaktdaten von Frau Weh auf den Seiten des ->NABU.

1 Kommentar
Vielen Dank für die Zusammenfassung.