Was hängt den da in den Bäumen?

Wer in letzter Zeit im Wald vom Maikäferpfad  aus an der Försterei vorbei und  auf dem Weg vom Schmetterlingsplatz aus Richtung Teufelssee unterwegs war, wird sich vielleicht gewundert haben, was das den für Kästen sind, die seit Kurzem  in etwa 3 m Höhe in großer Zahl in den Bäumen hängen. Es sind Fledermauskästen – in diesem Fall für Waldfledermäuse – in unterschiedlicher Größe und Form. Auf der Seite https://de.wikipedia.org/wiki/Fledermauskasten kann man sich genauer darüber informieren.

Hier schon einmal kleine Auszüge:

„Ein Fledermauskasten ist ein künstlich geschaffenes Quartier für Fledermäuse, in dem die nachtaktiven Tiere sich tagsüber aufhalten und schlafen, in dem sie ihre Jungen zur Welt bringen und aufziehen oder in dem sie sich paaren oder Winterschlaf halten. Die Bauweise und der Standort der Kästen unterscheiden sich erheblich, je nachdem, auf welche Fledermausarten und welche Verwendung die Kästen ausgerichtet sind.“

„Kästen für Waldfledermäuse

Waldfledermäuse leben vorwiegend in der Natur außerhalb menschlicher Siedlungen, wo sie entweder verlassene Spechthöhlen in lebenden Bäumen oder Hohlräume in morschen Bäume oder schmale Spalte hinter der sich ablösenden Rinde von toten Bäumen bewohnen. Durch die moderne Forstwirtschaft ist der Bestand an Alt- und Totholz in Wäldern aber stark zurückgegangen. Hierdurch gibt es einerseits weniger Hohlräume und Spalten in morschen Bäumen und andererseits wird die Nahrungsgrundlage der Spechte und somit die Anzahl der Spechte und der zur Verfügung stehenden Spechthöhlen reduziert.

Kästen für Waldfledermäuse imitieren dementsprechend entweder als Rund- oder Tiefkasten die Form von Specht- oder Fäulnishöhlen im Holz von Bäumen oder als Flachkasten die engen Spalten hinter der abstehenden Rinde eines Baumes (Details siehe unten im Abschnitt Bauweisen) oder durch Windbruch oder Blitzschlag entstandene Spalten.

Kästen für Waldfledermäuse werden üblicherweise in mindestens 3–4 m Höhe an Bäumen, seltener auch an freistehenden Pfählen befestigt. Die Höhe erschwert Raubtieren (insbes. Hauskatzen) den Zugriff zum Kasten und erleichtert außerdem den Fledermäusen den An- und Abflug. Für Letzteres ist es auch hilfreich, wenn der Bereich vor/unterhalb des Kastens frei von Zweigen oder anderen Flughindernissen ist. Wichtig für die Wahl des Standortes ist weiterhin die Nähe zu den Jagdgebieten der Fledermäuse mit einem reichhaltigen Nahrungsangebot an Insekten. Diese finden sich insbesondere in naturnahen Wäldern und in der Nähe von Feuchtgebieten.“

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